Fecha de publicación: domingo 12-febrero / 4:30am

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Zwischen Hamburg und Haiti

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In der rumänischen Bergbauregion Rosia (sprich: Roschia) Montana haben schon die Römer nach Gold gegraben. Viel später holten dann die Habsburger 500 Tonnen Gold aus den Bergen, um ihren Prunk zu finanzieren. Und 1999 versprach ein kanadischer Investor den Bewohnern das Blaue vom Himmel, nämlich Arbeitsplätze und Wohlstand: 300 Tonnen Gold, das größte Vorkommen Europas, sollten den Bergen im Tagebau entnommen werden. Dafür hätten vier Berge abgetragen und pulverisiert, hätte die idyllische waldreiche Berglandschaft um Rosia Montana einfach verschwinden müssen. Landesweiter Protest regte sich gegen das Mammut-Projekt. Dennoch verkauften 80 % der Bewohner ihre Häuser und zogen weg. 2021 wurde die Bergbauregion Rosia Montana von der UNESCO als gefährdetes Weltkulturerbe anerkannt – mittendrin das sehenswerte historische Zentrum von Rosia Montana, dominiert von Leerstand und Abwanderung. Das gigantische Goldschürf-Projekt scheint damit ad acta gelegt. Und jetzt? Alexander Musik war in Rosia Montana unterwegs und hat auch geschaut, wie sich der Tourismus in der Region entwickelt.

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